Schulische Suchtprävention

Schulische Suchtprävention

Suchtprävention in Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen ist einer der Arbeitsschwerpunkt der Rakete Konzept Gesellschaft. Die aktuellen Daten zur Drogenaffinität zeigen übereinstimmend, dass sich der Einstieg in Konsum und Missbrauch von Substanzen und die Entwicklung von abhängigen Verhaltensweisen (Internetsucht) ganz überwiegend bei Jugendlichen im schulpflichtigen Alter vollzieht (BZgA 2016/2017). Eine wichtige Rolle spielen hierbei konsumierende Freunde oder Freundinnen, die sich meist in der eigenen Schule befinden.

In den vergangenen 15 Jahren wurde von Rakete Konzept eine Vielzahl von Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter fortgebildet. Es wurden Schulen qualifiziert und begleitet, Suchtprävention nachhaltig im Schulleben zu verankern. Diese Vorhaben war sehr erfolgreich nicht nur in Hinblick auf die Verringerung der Konsumentenzahlen in der Schülerschaft, sondern oftmals kam es darüber hinaus zur Entwicklung der mehr Schulqualität wie beispielsweise Verbesserung der Regelsicherheit und -einhaltung, der Pausengestaltung, des Schulklimas und des Schulimages.

Besonders angesprochen sind auch Berufsbildende Schulen, bei denen suchtpräventive Maßnahmen oftmals auf größere Widerstände in der Schülerschaft stoßen. Insbesondere die Rauchertreffpunkte im Umfeld der Schule sind für viele Kolleginnen und Kollegen nur schwer hinnehmbar.

Angebot

Lehrkräfte oder Schulleitungen, deren Ziel es ist, die Vorbeugung gegen den Missbrauch von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen zu verstärken und abhängigem Verhalten vorzubeugen (z.B. Internetsucht), können sich gerne an uns wenden. Gleiches gilt für Schulbehörden, die in ihrer Region Schulen auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule unterstützen wollen.

Wenn Sie Interesse haben, werden wir im Vorfeld der Schulleitung bzw. dem Leitungsgremium der Schule unterschiedliche Strategien vorstellen und diskutieren, um diejenige auszuwählen, die in Ihrer Schule den größten Erfolg bei gleichzeitig geringstem Ressourceneinsatz verspricht. Es wird ein Maßnahmenbündel beschlossen, dass aus pädagogischen Interventionen und strukturellen Maßnahmen (Schulentwicklung) zusammensetzt. Darüber hinaus wird festgelegt, wie und in welchen Ablauf die schulischen Gruppen in die Gestaltung der Maßnahmenmit einbezogen werden (z.B. Pädagogischer Tag, Schülervertretung usw.).

Anschließend wird auf der Grundlage dieser Projektskizze ein Antrag bei einer Krankenversicherung auf Förderung der Maßnahme gestellt. Die Finanzierung soll ermöglichen, dass die zur Durchführung von Projekten und zur Qualifizierung von Lehrkräften und Schülern/Schülerinnen erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.

Zielsetzung des Vorhabens:  der Nichtkonsum wird zur Normalität in der Schule, zum schulischen Standard. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt also in der Regel auf der Verhinderung des Konsums im schulischen Kontext, zu dem die unmittelbare Schulumgebung ebenso zählt wie beispielsweise Klassenfahrten und Schulfeste. Alle Erfahrungen zeigen, dass bei Erreichung dieser Zielsetzung sich nach kurzer Zeit auch die Zahl der (außerhalb der Schule) Konsumierenden in der Schülerschaft deutlich verringert.

 

 

 

 

 

 

Literatur (Link)

 

Anmeldung

 

 

 

 

 

 

 

Suchtprävention in der Jugendhilfe